Systematische Ausschlussmethodik
Den Kern unserer Arbeit bildet die systematische Ausschlussmethodik. Bei jedem Schadenfall identifizieren wir zunächst alle technisch denkbaren Ursachen. Diese werden intern im Team besprochen. In der Regel diskutieren wir jeden Fall aus verschiedenen Perspektiven, bewerten unterschiedliche Ansätze und Herangehensweisen und gleichen mögliche Ursachen, Schadensmechanismen und Einflussfaktoren gegeneinander ab. Erst auf dieser Grundlage beginnt die gezielte Prüfung.
Anschließend prüfen wir jede denkbare Ursache einzeln anhand der vorgefundenen Befunde, der Messergebnisse und der technischen Dokumentation. Ursachen, die mit den Befunden nicht vereinbar sind, werden begründet ausgeschlossen. Am Ende dieses Prozesses steht die Ursache oder die Ursachenkombination, die mit allen vorgefundenen Spuren und Befunden vereinbar ist.
Dieses Vorgehen unterscheidet sich von einer reinen Plausibilitätsbetrachtung. Wir benennen nicht die wahrscheinlichste Ursache, sondern weisen nach, warum alle anderen Ursachen ausscheiden. Das Ergebnis ist eine Ursachenermittlung, die auch einer gerichtlichen Überprüfung standhält.





